In sieben Schritten zur Outdoor Kitchen

Draußen strahlt die Sonne, die Vögel zwitschern und Sie wollen eigentlich nicht in Ihren vier Wänden Ihre Zeit vergeuden. Kein Problem, denn eine Weile an der frischen Luft zu verbringen ist herrlich. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Sie in Ihrer Küche das Frühstück, Mittag- oder Abendessen zubereiten müssen. Zum Glück gibt es bereits eine Alternative: eine Outdoor Kitchen . Eine Küche im Außenbereich, sodass Sie unter freiem Himmel kochen und Ihre Familie oder Gäste bewirten können.

Die Vorteile der Outdoor Kitchen

In den USA ist die Outdoor Kitchen schon beinah Standard, doch auch in Deutschland wird sie immer beliebter. Überraschend ist das nicht, bringt die Außenküche doch zahlreiche Vorteile mit. In erster Linie hängen die Küchengerüche nicht in Ihrem Haus herum, sondern jene ziehen direkt weg. Außerdem haben Sie beim Kochen, Grillen, Backen oder Braten immer einen schönen Blick ins Grün. Sie genießen die frische Luft, während Sie sich am Herd austoben. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie so nicht mehr von Gästen oder der Familie abgeschnitten sind. Platzieren Sie die Outdoor Kitchen richtig, sind Sie mittendrin, statt mit dem Rücken zu den Gästen. Da macht das Kochen auch direkt mehr Spaß. Apropos Kochen, denn je nach Küche können auch mehrere Personen gleichzeitig arbeiten. Probieren Sie einfach neue Gerichte aus und haben Sie Freude am Experimentieren und Kochen. Selbstverständlich gibt es noch sehr viel mehr Vorteile, welche für eine Outdoor Kitchen sprechen, doch mit Sicherheit wollen Sie wissen, worauf es bei der Planung ankommt. Wir zeigen es Ihnen.

1. Budget

Der wohl wichtigste Punkt ist das Budget. Überlegen Sie sich also, wie viel Geld Sie für Ihre Outdoor Kitchen ausgeben wollen. Bedenken Sie dabei, dass die Kosten mit der Ausstattung ansteigen. Wünschen Sie sich also Herd, Grill, Ofen, Waschbecken und Ähnliches im Außenbereich, müssen Sie auch viel Geld auf den Tisch legen. Reicht Ihnen aber eine einfache Ausstattung aus, dann sinkt auch der Preis. Überlegen Sie also, auf was Sie verzichten können und was Ihnen wichtig ist. Zum Beispiel ist ein Kühlschrank überflüssig, wenn der Heimkühlschrank nur einen Steinwurf entfernt ist.

2. Standort

Ihre Vorlieben sowie Bedürfnisse bestimmen, wo die Outdoor Kitchen im Anschluss steht. Empfehlenswert ist eine freistehende Küche mitten im Garten, denn so sind Sie mittendrin, statt nur dabei. Sie können Ihre Outdoor Kitchen aber auch direkt auf der Terrasse installieren. Beim Standort kommt es natürlich auch darauf an, wie viel Platz Sie haben. Zudem müssen Sie immer bedenken, dass auch Versorgungsleitungen, wie Stromkabel, verlegt werden müssen. Außerdem gilt es auf die gesetzlichen Vorschriften zu achten. Das heißt, Sie dürfen Ihre Außenküche nicht überall installieren.

3. Stauraum

Wie viel Platz soll Ihnen die Outdoor Kitchen bieten? Das hängt davon ab, was Sie alles in der Küche lagern wollen. Oftmals benötigen Sie gar nicht so viel Stauraum, denn sollten Sie etwas nicht unterbekommen, können Sie es auch in Ihrer herkömmlichen Küche abstellen. Nun müssen Sie einfach etwas mehr laufen. Achten Sie aber auch auf den Platz der Arbeitsflächen, damit Sie entspannt kochen können.

4. Material

Eine Outdoor Kitchen steht rund um die Uhr an der frischen Luft, weshalb hochwertige Materialien vorliegen müssen. In erster Linie müssen sie robust gegenüber den Umwelteinflüssen sowie extremen Temperaturen sein. Auch geringe Temperaturen dürfen den Materialien nicht schaden. Besonders beliebt für Außenküchen ist Edelstahl. Es ist belastbar und wetterbeständig, doch dafür relativ teuer. Günstiger zeigt sich Polymer, welches UV-resistent und leicht zu reinigen ist. Natürlicher ist hingegen Teakholz. Es ist nach einer Versiegelung wasserresistent, jedoch ziemlich teuer. Zudem gibt es noch verschiedene Materialien für die Arbeitsplatten, wie Beton, Stein oder Fliesen.

5. Ausstattung

Was benötigen Sie in Ihrer Outdoor Kitchen? Die Möglichkeiten sind beinah endlos, wie beispielsweise Grill, Spülbecken, Kühlschrank, Ofen, Abzugshaube, Seitenbrenner, Spülmaschine oder Ofen. Überlegen Sie sich, was Sie sich in Ihrer Außenküche wünschen und was weniger wichtig ist. Wie bereits erwähnt, je mehr Ausstattung die Küche am Ende hat, desto mehr kostet sie auch.

6.Schutz

Zwar ist eine Outdoor Kitchen auf den Außeneinsatz ausgelegt, dennoch heißt das nicht, dass Sie jene nicht vor Regen und Sonne schützen sollten. Zum Glück gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie zum Beispiel ein hohes Sonnendach oder eine Überdachung. Jene helfen auch beim späteren Kochen, denn brennt die Sonne vom Himmel, ist die Arbeit in der Outdoor Kitchen mehr als unangenehm. Sorgen Sie außerdem für ausreichend Beleuchtung, damit Sie am Abend auch sehen, was Sie tun. Achten Sie auf unsere sieben genannten Punkte, können Sie sich Ihre ganz individuelle Outdoor Kitchen zusammenstellen. Denken Sie nur daran, dass Sie jene richtig pflegen, damit sie Ihnen lange erhalten bleibt.

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